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Leipziger Volkszeitung - 20.05.2003
Struktur nicht zerstören Von Frank Schober |
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Es schein ein Fall fürs Arbeitsgericht zu sein - und ist doch
zuerst ein Thema für die Sportpolitik. Entscheidend ist der politische
Wille, in der olympischen Schwerpunktsportart einen jungen Trainer zu
halten, der an der komplizierten Schwelle des Übergangs vom Landes-
zum Bundeskader arbeitet. Ist dieser Wille vorhanden, lassen sich zwischen
allen Partnern auch Lösungswege und letztlich einige Tausend Euro
finden. Gegenseitige Schuldzuweisungen, wie zwischen Olympiastützpunkt
und zwischen Schwimm-Verband, helfen nicht weiter. Ebenso wenig das
gegeneinander Ausspielen der Sportarten Schwimmen und Synchronschwimmen.
Auch wenn die Olympia Bewerberstadt mit Stefan Herbst zurzeit nur über
einen Eliteschwimmer verfügt: Das Zerstören der Trainerstruktur
im Nachwuchs wäre ein kaum zu reparierender Fehler. Sächsischer
Schwimm-Verband e.V., Mainzer Straße 17, 04109 Leipzig |