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Auf diese Nachricht haben Leipzigs Schwimmer seit
Monaten sehnsüchtig gewartet, nun existiert sie schwarz auf weiß:
Das Bundesministerium des Innern (BMI) hat den hiesigen Bundesstützpunkt
für weitere zwei Jahre bestätigt. Finanziell hängt an
dieser Entscheidung vor allem die "Standortsicherung". Das
heißt, für die Trainingsstätte Uni-Schwimmhalle fließen
Fördermittel des Bundes.
Von Aufatmen wollte Bundesstützpunktleiter Holger Maiwald nicht
reden: "Ich würde es eher Durchatmen nennen. Jetzt kann wieder
in Ruhe gearbeitet werden. Allerdings sind weiter viele strukturelle
Probleme zu lösen. In erster Linie muss es im Nachwuchs weiter
aufwärts gehen, vor allem bei den Jugend-Europameisterschaften
im Sommer."
Der Stützpunkt war zunächst nur für zwei Jahre bestätigt
worden und ins Wanken geraten, weil Leipzig aus eigener Kraft nicht
mehr genügend Bundeskader entwickelte. Ein "Flächenstützpunkt"
konnte sich im Gegensatz zu Halle/Magdeburg nicht durchsetzen. Unterm
Strich einigte man sich darauf, dass neben den vier Leipziger Kadern
noch acht weitere Asse aus Chemnitz, Riesa und Erfurt zum hiesigen Stützpunkt
zählen und punktuell gemeinsam trainieren.
Am Bundesstützpunkt Schwimmen hängen von Seiten des Bundes
schon lange keine vollen Trainerstellen mehr. Der DSV zahlt lediglich
Honorare für die Trainer Eva Herbst und Oliver Trieb, die über
Mischfinanzierung am Olympiastützpunkt angestellt sind. Ebenfalls
vom BMI bestätigt wurde der Stützpunkt Synchronschwimmen in
Leipzig. Trainerin Ute Hennig, deren Finanzierung seit Jahren auf wackligen
Beinen steht, hat eine Anstellung beim Sächsischen Schwimm-Verband.
fs

Sächsischer
Schwimm-Verband e.V., Mainzer Straße 17, 04109 Leipzig
Telefon: +49 (341) 980 93 11 / Telefax: +49 (341) 980 93 13
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