|
Bei der Europameisterschaft schwimmen zumindest
die deutschen Frauen weiter auf der Erfolgswelle. Über 100-m-Rücken
schafften Sandra Völker und Antje Buschschulte den Sprung auf das Podest.
Zuvor waren die Wasserspringerinnen erfolgreich vom 3-m-Brett eingetaucht.
Enttäuschung dagegen bei Langstreckler Jörg Hoffmann und Brustschwimmer
Mark Warnecke.
· Völker freut sich über Silber
· "Fliegender Holländer" gewinnt erneut
· Ukrainer schwimmt Weltrekord / Hoffmann erlebt Untergang
· Nach Gold im Synchron folgten Silber und Bronze
|
 |
| Sandra
Völker gewinnt Silber |
Völker freut sich über Silber
Sandra Völker hat bei der EM über 100-m-Rücken nur knapp Gold verpasst.
In einem Wimpernschlagfinale setzte sich Stanislawa Komarowa aus Russland
mit
zwei Hundertstelsekunden in 1:01,40 Minuten durch. "Schade, hinten raus
ging nichts mehr. Ich bin aber auch über Silber zufrieden", meinte die
Hamburgerin. Das gute Abschneiden der Deutschen rundete Antje Buschschulte
als Dritte ab. Die gebürtige Berlinerin "verschlief" den Start und verschenkte
dadurch eine bessere Platzierung.
"Fliegender Holländer" gewinnt
erneut
In beeindruckender Manier sicherte sich Olympiasieger Pieter van den
Hoogenband aus den Niederlanden seinen zweiten Titel. Der "fliegende
Holländer" setzte sich in Europarekordzeit von 1:44,89 Minuten über
200 m Freistil durch. Der deutsche Meister Stefan Herbst aus Leipzig
schlug nur als Achter an. Van den Hoogenband wollte eigentlich den Weltrekord
von Ian Thorpe knacken. Diesen verfehlte er nurum 18 Hundertstelsekunden.
Ukrainer schwimmt Weltrekord
/ Hoffmann erlebt Untergang
Über 50 m Rücken machte der neue Weltrekordhalter Oleg Lisogor aus der
Ukraine (27,18 Sekunden) einen Freudensprung. Lisogor blieb 21 Hundertselsekunden
unter der alten Bestmarke des US-Amerikaners Ed Moses vom 31. März 2001.
Traurig war auch dagegen Mark Warnecke. Für ihn reichte es nur zu dem
undankbaren vierten Platz. Der Riesaer Jens Kruppa wurde Fünfter.
Mit einem Überraschungssieg endete das 1500-m-Freistil-Rennen der Männer.
Der Jugendeuropameister Juri Prilukow aus Russland gewann überraschend
den Titel bei den "Großen". Frustriert war dagegen der frühere Doppel-Weltmeister
Jörg Hoffmann aus Potsdam. Er erlebte als Fünfter seinen persönlichen
Untergang und kündigte kurz nach dem Rennen seinen Abschied von den
Langstrecken-Disziplinen an.
|
 |
| Ditte Kotzian bei ihrem
Silber-Sprung |
|
Nach Gold im Synchron folgten Silber und Bronze
Die Wasserspringerinnen Ditte Kotzian und Conny Schmalfuß gewannen Silber
und Bronze vom 3-m-Brett.
Titelverteidigerin Julia Pachalina aus Russland war nicht zu schlagen.
Die Siegerin brachte 329,94 Punkte auf ihr Konto. Die 23-jährige Kotzian,
die ebenfalls saubere Sprünge zeigte, kam auf 319,08 Zähler. Mit dem
verpatzten letzten Sprung brachte sich ihre drei Jahre ältere Mannschaftskollegin
Schmalfuß um eine bessere Platzierung. "Ein bißchen Scheiße, der Letzte",
platzte die Drittplatzierte heraus. Für die beiden Berlinerinnen war
es schon die zweite Medaille. Zuvor hatte das Duo aus derselben Höhe
im Synchronspringen den Titel gesichert.
Für die deutschen Wasserspringer waren es bei noch zwei ausstehenden
Wettbewerben die Medaillen Nummer sieben und acht.
Sächsischer
Schwimm-Verband e.V., Mainzer Straße 17, 04109 Leipzig
Telefon: +49 (341) 980 93 11 / Telefax: +49 (341) 980 93 13
© 1998-2006 Copyright by
Webmaster
|