DSV schwimmt weiter auf Erfolgswelle
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Die deutschen Schwimmer und Wasserspringer bleiben bei ihrem Heimspiel in Berlin die erfolgreichste Nation. Der Medaillenspiegel bekam am Donnerstag erneut Zuwachs - insgesamt fünf Medaillen!


· Deutscher Doppelsieg im Sprint
· "Oldie" Henke schwimmt allen davon
· Synchron-Duo verliert den Titel
· Van Almsick nimmt Auszeit

Quelle: MDR aktuell
Stev Theloke und Thomas Rupprath

Deutscher Doppelsieg im Sprint

Im Halbfinale knackte er den Europarekord, im Finale holte er sich den Titel: Thomas Rupprath hat das deutsche Kopf-an-Kopf-Duell über 50 m Rücken gewonnen. Der neue Albatros schlug knapp vor dem Chemnitzer Stev Theloke an. "Beim Auftauchen nach dem Start habe ich bereits nur die Füße von Thomas gesehen", kommentierte Theloke seinen verschlafenen Start. "Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Ich hatte etwas Glück beim Anschlag", sagte Rupprath nach dem insgesamt siebten EM-Gold für das deutsche Team.

Quelle: MDR aktuell
Europameisterin Jana Henke fassungslos

"Oldie" Henke schwimmt allen davon

Am meisten überraschte am Donnerstag die Potsdamerin Jana Henke. Die bereits 28-Jährige schockte die Konkurrenz und gewann über 800 m Freistil sensationell vor der großen Favoriten Eva Risztov die Goldmedaille. Weltmeisterin Hannah Stockbauer musste sich mit Bronze begnügen. "Ich bin sprachlos", sagte Jana Henke, die schon vor neun Jahren in Sheffield den EM-Titel gewonnen hatte. In Fukuoka wäre sie mit ihrer Zeit sogar Weltmeisterin geworden. Nicht ganz zufrieden war der deutsche Shooting-Star Hannah Stockbauer: "Von meiner Zeit bin ich enttäuscht. Aber es ist vorbei, ich habe eine Medaille - und das alles neben dem Abitur."

Quelle: dpa
Kleiner Fehler kostete Wels/Schellenberg die Goldmedaille
Synchron-Duo verliert den Titel

Die Wasserspringer Andreas Wels und Tobias Schellenberg haben im Synchron-Wettbewerb vom 3-m-Brett die Silbermedaille erkämpft. Die Titelverteidiger aus Halle/Saale und Leipzig mussten nach einem kleinen Fehler dem souveränen russischen Duo Dimitri Baibakow/Dimitri Sautin klar den Vortritt lassen. Zwischen Gold und Silber lagen am Ende zehn Punkte. Auf dem dritten Platz folgte das italienische Brüderpaar Nicola und Tommaso Marconi. "Wir sind zufrieden mit Silber, hatten aber Gold angepeilt. Gegen Sautin und Baibakow kannst du dir einfach keinen Fehler erlauben", ärgerte sich Wels über einen Patzer beim eineinhalbfachen Auerbachsalto mit dreieinhalb Schrauben im dritten Durchgang.




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