Goldjubel der DSV-Starter hält an: Gold, Gold und zwei Europarekorde - die deutschen Stars der Schwimm-EM am Mittwoch waren Heike Fischer, Franziska van Almsick und Thomas Rupprath.
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Quelle: dpa
Heike Fischer
Heike Fischer springt zu Gold

Das Medaillen-Sammeln der deutschen Sportler bei der Schwimm-EM ist auch am Mittwoch weitergegangen. In der ersten Entscheidung des Tages gewann die Leipziger Wasserspringerin Heike Fischer vom 1-m-Brett Gold. Die 19-Jährige sorgte für den dritten Erfolg der deutschen Sprungakrobaten bei diesen Titelkämpfen und beendete gleichzeitig die Siegesserie von Vera Ilina. Die Russin war bei den letzten vier Europameisterschaften jeweils Erste gewesen. Conny Schmalfuß belegte Platz fünf.

Bei den Männern vergab Christian Löffler bei seinem letzten Sprung mögliches Gold. Bis dahin hatte der 24-jährige Rostocker knapp geführt, wurde nach seinem Patzer zum Schluss aber noch Dritter.
Franziska van Almsick
Franzi weiter auf Erfolgskurs

Auch die Schwimmerinnen hatten Grund zur Freude. So gewann Franziska van Almsick am Mittwoch ihre dritte Goldmedaille bei dieser EM. Nach den zwei Staffel-Siegen gelang der 24-Jährigen in ihrer Heimatstadt über 100 m Freistil mit Einstellung des deutschen Rekordes von Antje Buschschulte in 54,39 Sekunden der erste Einzel-Triumph. Vierte wurde nach einem Foto-Finish Petra Dallmann aus Heidelberg in 54,66 Sekunden.
Niederländer nicht zu stoppen

In der selben Disziplin bei den Männern war Olympiasieger Pieter van den Hoogenband nicht zu gefährden. In 47,86 Sekunden gewann der Niederländer, der damit nur zwei undertstelsekunden über seinem Weltrekord von Sydney 2000 blieb. Er verwies Russlands viermaligen Olympiasieger Alexander Popow auf Rang zwei. Für den Berliner Torsten Spanneberg blieb nur Rang sieben in 50,07 Sekunden. Über 200 m Lagen kam Jens Kruppa (Riesa) nur auf Platz sieben.
Quelle: MDR Sport extra
Thomas Rupprath
Deutsche Europarekorde in Vorläufen

Der Wuppertaler Thomas Rupprath sorgte sogar schon bei den Vorläufen für Aufsehen und stellte neue Europarekorde auf. Im Viertelfinale über 50 m Rücken brauchte er nur 25,20 Sekunden und verbesserte damit die Bestmarke seines Teamkollegen Stev Theloke (Chemnitz), der am 25. Mai bei den deutschen Meisterschaften 25,26 geschwommen war.

Im späteren Halbfinale schwamm er mit 25,00 Sekunden nochmal schneller. Theloke machten einige organisatorische Pannen vor dem Halbfinale zu schaffen: "Das fand ich scheiße, und so bin ich dann auch geschwommen", kommentierte der Chemnitzer den Wettbewerb. Das Finale findet am Donnerstag statt.


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