Sächsischer "Sprungfloh" eröffnet deutsche Goldflut
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Am vorletzten Tag der Schwimm-EM sammelten die deutschen Starter fünf Medaillen. Die Gold-Namen lauten Meyer, Rupprath und van Almsick. Letzte glänzte mit einem Weltrekord.

Quelle: dpa
Heiko Meyer

Heiko Meyer aus Dresden hat bei der Schwimm-EM in Berlin Gold vom Turm und den vierten Titel für die deutschen Wasserspringer gewonnen. Der 25-Jhrige, der 1999 und 2000 Silber geholt hatte, siegte mit 492,39 Punkten vor dem Ungarn Imre Lengyel (426,27) und dem Weißrussen Alexandre Warlamow (400,2).

Meyer brachte seine sechs Finalsprünge mit den höchsten Schwierigkeiten aller zwölf Teilnehmer als einziger Athlet fehlerfrei ins Wasser. Schon vor dem Schlussdurchgang lag der 1,60 m kleine "Sprungfloh" mit fast 60 Punkten uneinholbar vorn.

Gold Nr.4 für van Almsick

Franziska van Almsick hat bei der Schwimm-EM ihre vierte Goldmedaille gewonnen. Sie holte sich über 200 m Freistil den Titel mit der Weltrekordzeit von 1:56,64 Minuten. Die 24-Jährige unterbot mit dieser Leistung ihre eigene Weltbestmarke vom 6. September 1994 um 14/100 Sekunden. Zweite wurde Camelia Potec aus Rumänien (1:57,80) vor Alena Potschanka aus Weißrussland (1:57,91).

Quelle: Das Erste
Rupprath "schmettert" zu Gold

Rupprath wieder in Topform

Thomas Rupprath hat sein zweites Gold bei dieser Schwimm-EM gewonnen. Diesmal war er über 100 m Schmetterling der Schnellste. Mit 51,94 Sekunden verwies der Wuppertaler die beiden Ukrainer Andrey Serdinow (52,17) und Denis Silantiew (52,36) auf die Plätze.

Rupprath, der bereits über 50 m Rücken triumphiert hatte, verfehlte allerdings seinen eigenen Europarekord von 51,88. Er schwimmt am Schlusstag der Titelkämpfe in der Hauptstadt am Sonntag noch in der 4x100-m-Lagenstaffel.

Quelle: Das Erste
Jubel über Platz 2

Silber für Poleska und Männerstaffel

Über Silber freute sich die 4x200-m-Freistil-Staffel der Männer. Sie musste sich Italien geschlagen geben, schlag aber deutlich vor den Griechen an. In der deutschen Staffel waren auch die beiden "Ost-Stefans" Pohl und Herbst aus Halle bzw. Leipzig.

Einen zweiten Platz belegte auch Anna Poleska (Krefeld). Auf der 200-m-Brust-Strecke war nur die Österreicherin Mirna Jukic schneller. Für Poleska war es die erste Einzelmedaille auf der Langbahn.

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